Biografiearbeit. Kultursensibles Empowerment von schutzbedürftigen und gewaltbetroffenen geflüchteten Frauen

Das Projekt zielt darauf ab, mit der Methode der „Biografiearbeit“ besonders schutzbedürf-tige und gewaltbetroffene geflüchtete Frauen, in Einzelfällen deren Männer und Familien selbstbewusster, aufgeschlossener und belastbarer für den Alltag zu machen und sie indirekt zu stärken, aktiver am Arbeits- und Lebensgeschehen teilzunehmen. Denn den eigenen Platz und sich selbst wiederzufinden steigert Lebensqualität und bringt Lebensfreude mit sich. Der Ansatz der Biografiearbeit ist neu in der Arbeit mit Geflüchteten und wird in der Zukunft hoffentlich einen Platz in der Arbeit mit schutzbedürftigen Menschen finden.

 


Ziele

Das Bewusstwerden eigener Stärken und Selbst-bewusstseinsbildung auf der Basis der eigenen Lebensgeschichte – professionell begleiteter Blick auf die individuelle Vergangenheit

 

Die Ressourcenaktivierung zur Steigerung der Lebensqualität der geflüchteten Frauen – hervorgerufener Effekt für die Gegenwart

 

Selbstbewusste Integration unter der Ausschöpfung vorhandener Selbsthilfe-potentiale – Empowerment für die Zukunft (in Einzelfällen inklusive der Aufklärung männlicher Familien-angehöriger)

 

 

Kooperation

Vier Einrichtungen in Deutschland, darunter das Asylzentrum Tübingen e.V. (Antragstellerin und Projektkoordinatorin) sowie das Frauenwerk Nordkirche/Myriam in Kiel, die Mitternachtsmission - Fachberatungsstelle für Betroffene von Menschenhandel in Heilbronn und die SOLWODI Fachberatungsstelle in Fulda

Fördermittel

Flüchtlingsprojekt der Beauftragten der Bundesregierung für Migration und Flüchtlinge (Förderschwerpunkt Empowerment) 2020 – 2021

 

FKZ: 2632BK0061



Zuständigkeit