[2018-07-14] EINDRÜCKE VOM SOMMERFEST AM 3. JULI 2018
Unser Sommerfest haben wir bei schönstem Wetter und in bester Stimmung gefeiert: 30 Jahre Asylzentrum wurden gewürdigt, unsere vielen Ehrenamtlichen mit 50 Rosen bedankt. Schon die in jeder Hinsicht bunte Mischung von Menschen aus Tübingen und dem Rest der Welt war optisch und sprachlich ein besonderes Erlebnis, das durch die dezenten Klänge der Band "Spirits Arabia" und ein großes Buffet mit liebevoll zubereiteten Speisen und origenellem Grillgut noch bereichert wurde. Sogar das TAGBLATT war da und brachte am Donnerstag ein tolles Bild und einen lesenswerten Bericht. (Sie wolen parteiisch sein - paywall!).  Wir danken allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben.
 

Bild: heg
Bild: heg

[2018-07-03] KURZBERICHT BOLZ AM BACH III

 

Das Schwäbische Tagblatt berichtete über unser Fußballturnier.

 

Kurzbericht ist unter folgender Verknüpfung abrufbar:

Keine brotlose Kunst am Bolz am Bach

 

Weitere Infos und eine Bildergalerie gibt es auf der Projektseite Bolz am Bach

 

Jetzt Spenden! Das Spendenformular wird von betterplace.org bereit gestellt.


[2018-06-25] DAS ASYLZENTRUM TÜBINGEN WIRD 30! EINLADUNG ZUM SOMMERFEST

 

Am 03.07.2018 feiert das Asylzentrum Tübingen e.V. sein 30-jähriges Bestehen mit einem Sommerfest.

 

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

 

Die Feierlichkeiten beginnen um 17 Uhr.

 

Es gibt vielerlei Snacks und Musik. Das Asylzentrum wird u.A. von seiner Arbeit berichten.

 

Wir freuen uns auf zahlreiche Gäste und Besucher.


[2018-06-12] STELLUNGNAHME DES ASYLZENTRUMS TÜBINGEN ZU ANKERZENTREN

 

Dem Brief unseres Oberbürgermeisters an Innenminister Seehofer können wir in der Frage der Anker-Zentren aus der Erfahrung langjähriger praktischer Flüchtlingsarbeit und in Sorge um die Situation der Geflüchteten in solchen Zentren nicht zustimmen.

Die geplanten Anker-Zentren sind abschiebeorientiert und nicht schutzorientiert. Sie verletzen die Verpflichtungen aus der Kinderrechtskonvention und schaffen sozialen Sprengstoff durch die Enge, in die verunsicherte, traumatisierte und auf vielerlei Weise gestresste Menschen zusammengedrängt werden. Diese Zentren erschweren eine unabhängige Rechtsberatung genauso wie die europarechtlich vorgesehene Identifizierung besonders schutzbedürftiger Menschen. Kontakte zur lokalen Bevölkerung werden schwieriger oder finden nicht mehr statt. Die für die Ankerzentren reklamierte Zusammenführung der im Asylverfahren beteiligten Behörden ist in vorhandenen Ankunftszentren schon realisiert.

Eine Verrohung des öffentlichen Diskurses ist zu beobachten (Stichwort „Anti- Abschiebe-Industrie“), der die Frage des Umgangs mit Flüchtlingen am Thema der Kriminalität einiger Weniger orientiert ohne auf die Not ungezählter Menschen zu achten, die sich aus Krieg, Folter und Menschenhandel hierher geflüchtet haben.

Was fehlt ist eine flächendeckende, Vertrauen in die Fairness des Verfahrens schaffende unabhängige und individuelle Verfahrensberatung. Eine solche könnte wie eine 2015 vom BAMF in Auftrag gegebene Pilotstudie ergab, schon jetzt die Verfahren qualitativ verbessern und gerechter machen und dabei sogar die Verfahrensdauer verkürzen. Außerdem würden Menschen, die besonderen Schutz verdienen, eher wahrgenommen werden. Dass derzeit rund 40% der Klagen gegen Entscheide des BAMF erfolgreich sind, spricht zur Frage der Verfahrensqualität und Verfahrensgerechtigkeit für sich.

Seit Jahren bemühen wir uns im Asylzentrum Tübingen gemeinsam mit vielen Menschen in dieser Stadt, den in Tübingen lebenden Flüchtlingen auf dem Weg der Integration Unterstützung zu geben oder sie in der unsicheren Phase offener Bleiberechtsfragen zu begleiten. Wir wissen sehr wohl um die Konflikte, die sich da oft auftun und die auch für die Unterstützer und die Behörden belastend sind. Gerade aus diesen Erfahrungen heraus sind wir davon überzeugt, dass für die Erhaltung von Humanität und Rechtsstaatlichkeit die geplanten Anker-Zentren der falsche Weg sind. Artikel 1 unseres Grundgesetzes sollte auch da unverrückbar sein, wo seine Garantie nicht als einfache Lösung zu haben ist.

 

Dagmar Menz und Ulrich Ziegler für den Vorstand des Asylzentrums Tübingen e. V.

 

https://www.tagblatt.de/…/Tuebingens-OB-macht-Bundesinnenmi…


[2018-06-12] MULTI-KULTI-FUSSBALLTURNIER 30.06.2018

 

In Kooperation mit dem TV Derendingen veranstaltet das Asylzentrum Tübingen am 30.06.2018 den dritten "Bolz am Bach".

 

 

 

Bei unserem Konzept losen wir die Mannschaften erst am Turniertag aus. Man kann sich nur als Einzelperson anmelden. Damit wollen wir Austausch fördern und einen kleinen Beitrag zur Integration leisten. Jeder (ab 16 Jahren) darf mitspielen. Nach oben wird keine Grenze gesetzt.

 

Weitere Infos:

 

https://www.facebook.com/events/246189689469798/

 

 

https://www.betterplace.org/de/projects/51984

 

 

 

Wer nicht mitspielen kann/ will und das Turnier mit Kuchen, Snacks, Trostpreisen und/ oder Spenden unterstützen möchte, meldet sich am besten unter folgender Mail:  Ruben Malina r.malina@asylzentrum-tuebingen.de

 

 


[2018-05-15] JAHRESBERICHT 2017

 

Als Kompetenzzentrum für Flüchtlinge hat sich das Asylzentrum im Laufe der letzten Jahre entsprechend verändernder Situationen immer wieder neuen Aufgaben gestellt.
So wurde 2017 zusammen mit der Caritas die Sozial- und Verfahrensberatung in der neu eröffneten Erstaufnahmeeinrichtung in Tübingen übernommen. Um im Dickicht rechtlicher Bestimmungen zum Aufenthaltsrecht, zu Sozialleistungen und zum Arbeitsmarktzugang den vielen freiwillig Engagierten eine Orientierungshilfe an die Hand zu geben, wurde ein Leitfaden erstellt. Er fand weit über Tübingen hinaus Anklang.

 

Der Jahresbericht ist als gedrucktes Heft im Asylzentrum zu haben, auf Wunsch per Post über k.kleinknecht@asylzentrum-tuebingen.de, oder als Download hier


[2018-03-05] VIDEO ZUR VORBEREITUNG AUF DIE ANHÖRUNG IM ASYLVERFAHREN

 

Unsere Videos zur Vorbereitung auf die Anhörung im Asylverfahren haben ein Update erhalten. Teilweise wurden die Kurzfilme synchronisiert und teilweise haben sie eine neue Untertitelung erhalten. Die Videos sind auf unserem Youtube-Kanal zu finden. Folgende Versionen sind vorhanden:

 

Synchronisation                         Untertitel

Somalisch                                     Türkisch

Mandinka                                      Somalisch

Kurdisch                                        Englisch

Farsi                                                Arabisch

                                                          Farsi



[16.01.2018] ASYLZENTRUMS LEITFADEN IST FERTIG

 

Ziel dieses Leitfadens ist es, Hintergrundwissen zu Fragen des Ausländerrechts, der Sozialgesetzgeebung und dem Arbeitsmarkzugang von Geflüchteten zu bieten. Hier können Sie Hinweise über die spezifische Lebenssituation von Geflüchteten, Angaben über die gesetzlichen Regelungen und entsprechende Hilfen sowie Zuständigkeiten und weiterführende Informationen finden.

 

Den Leitfaden gibt es ab sofort auch als gedrucktes Heft: Er ist im Asylzentrum erhältlich (am besten während der Café-Zeiten Di Do 16-19 Uhr) oder bei k.kleinknecht@asylzentrum-tuebingen.de zu bestellen. Wir stellen ihn kostenlos zur Verfügung, bitten aber nach Möglichkeit um eine Spende als Kostenbeteiligung (IBAN ist auf Seite 2 des Leitfadens zu finden.)

Download
Leitfaden für das freiwillige Engagement in der Flüchtlingsarbeit 2017
leitfaden 17 web.pdf
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[17.12.2017] BERICHTERSTATTUNG ZUR AUSZEICHNUNG "DIE NATUR GEHÖRT JEDEM"

 

Am 12.12.2017 wurde das Asylzentrum Tübingen e.V. für "Natürlich Intekulturell" ausgezeichnet. Unter folgendem Link, findet sich der dazugehörige Bericht des Schwäbischen Tagblatts zum Nachlesen.

 

https://www.tagblatt.de/Nachrichten/Die-Natur-gehoert-jedem-Projekt-des-Asylzentrums-praemiert-358009.html

 

 



[16.06.2017] JAHRESBERICHT 2016

 

2016 war ein turbulentes Jahr, in der Flüchtlingspolitik, so scheint es, ging es immer weniger um Hilfe für und immer mehr um Schutz vor Geflüchteten. Wie am effektivsten zur Rückkehr bewegt oder abgeschoben werden könnte, wurde zum wichtigsten Thema. Dieser Paradigmenwechsel hat Menschen, die gehofft hatten, bei uns in Sicherheit zu sein, zutiefst geängstigt. Die Arbeit von Freiwillig Engagierten wurde dadurch oftmals untergraben.

 

Aber auch innerhalb des Asylzentrums ist viel passiert; wir haben neue Räumlichkeiten bezogen und konnten dadurch beispielsweise unsere Betreuungs- und Beratungsangebote erweiteren.

 

 

Der Jahresbericht 2016 steht hier zum download bereit (auf das Bild klicken). Die Printversion ist im Asylzentrum, auf Anfrage, erhältlich.